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Audio CD Florian Heilmann PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Burghard Achtenberg   
Sonntag, den 18. Mai 2008 um 22:23 Uhr

 

 

Florian Heilmann live im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau

 

 

Florian Heilmann, 1976 in Berlin geboren, besuchte die Spezialschule für Musik Dresden (Hauptfach Klavier bei Prof. Gunnar Nauck). Ab 1991 studierte er an der Musikschule Freiburg – in der Vorklasse bei Prof. Elza Kolodin und Guido Heinke, ab 1998 Klavierpädagogik bei Prof. Michael Leuschner. Seine künstlerische Ausbildung schloss er 2003 bei Prof. Gilead Mishory mit Bestnoten ab. Seit 1998 leitet er die Klavierklasse des musisch orientierten Internates Schule Birklehof in Hinterzarten und betreut dort zudem seit 2003 den Instrumentalbereich sowie das Konzertmanagement der Donnerstag-Abend-Konzerte. Neben solistischen Aktivitäten widmet sich Florian Heilmann seit mehreren Jahren intensiv der Kammermusik. Er gründete 1992 mit seiner jetzigen Ehefrau, der Geigerin Kim Leonore Heilmann, das Ravenna Duo und entdeckte seine Liebe zum Wort. Schauspiel- und Rezitationskurse bei Prof. Gerd Heinz und Igor Kalinitschenko vervollständigten seine Ausbildung.

Am 2. Februar 2008 gab Florian Heilmann im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau ein Konzert. Ich nutzte diese Gelegenheit für einen Audio- und Videomitschnitt. Das Ergebnis ist eine CD mit Werken von Beethoven, Prokofjew und Gershwin. Kostproben des Mitschnittes können auf den folgenden Seiten gehört werden. Eine Veröffentlichung des Konzertes als DVD ist geplant, aber jedoch nicht vor Herbst 2008 realistisch.

 

 

Klaviersonate Nr. 8 c-Moll

 

Get Adobe Flash player 1. Satz: Grave; allegro di molto e con brio

 

Get Adobe Flash player 2. Satz: Adagio cantabile

 

Get Adobe Flash player 3. Satz: Rondo: allegro

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Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 wurde von Beethoven als Grande Sonate Pathétique bezeichnet und unter dem Namen Pathétique bekannt. Sie ist dem Fürsten Karl von Lichnowsky gewidmet, den Beethoven als einen der „treuesten Freunde und Beförderer“ seiner Kunst sehr schätzte, und entstand in den Jahren 1798/99.

 


 

Klavierkonzert Nr. 6

 

Get Adobe Flash player 1. Satz: Allegro moderato

Get Adobe Flash player 2. Satz: Allegretto

Get Adobe Flash player 3. Satz: Tempo di Valzer lentissimo

Get Adobe Flash player 4. Satz: Vivace

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Prokofjew

 

Prokofjew ist einer der bedeutendsten Komponisten und zählt zu den Klassikern der Moderne. Bedeutsam war auch sein Wirken als Filmmusik-Komponist. Alexander Newski gilt als vielfach analysiertes Schlüsselwerk der Filmmusik-Geschichte. Er beeinflusste und prägte die moderne Filmmusik klassisch-romantischen Stils, die vor allem in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eindeutige Stilkopien schuf oder Zitate aus Werken Prokofjews verwendete (John Williams, James Horner).

Besonderen Einfluss auf sein Schaffen hatten Max Reger, dessen ausgefeilte Modulationskunst Prokofjew beeindruckte, als dieser 1906 St. Petersburg besuchte, und sein Freund seit Studienzeiten Nikolai Mjaskowski, der Prokofjew in einem ausgiebigen Briefwechsel stets seine Meinung zu dessen neuesten Werken mitteilte und auf dessen Urteil Prokofjew großen Wert legte. Insgesamt kann aber kein Komponist genannt werden, an welchem sich Prokofjew besonders stark orientierte; vielmehr schuf er seinen eigenen, neuartigen Stil und beeinflusste viele Komponisten der nachfolgenden Generation.

 


 

Get Adobe Flash player Rhapsody in Blue

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Gershwin

Gershwin komponierte sowohl Stücke für den Broadway als auch klassische Konzerte. Ab 1931 war er auch für den Tonfilm als Komponist tätig. Zu den meisten Kompositionen von George Gershwin schrieb sein Bruder Ira die Texte. 1924 produzierten George und Ira gemeinsam die Musikkomödie „Lady Be Good“. Standards wie „Fascinating Rhythm“ und „The Man I Love“ debütierten darin. Dem folgten „Oh, Kay!“ (1926); „Funny Face“ 1927; „Strike Up the Band“ (1927 und 1930); Girl Crazy (1930), mit dem zum Evergreen gewordenen Lied „I Got Rhythm“; „Of Thee I Sing“ (1931), die erste Musikkomödie, die mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. 1933 erschien „Pardon My English“, das einzige Musical dieser Epoche, das in Deutschland (in Dresden) spielt. George und Ira Gershwin gehörten zu den erfolgreichsten Teams am Broadway. Ihre Werke wurden von Stars wie Fred Astaire und seiner Schwester Adele, Gertrude Lawrence, Red Nichols, Ethel Merman und Ginger Rogers aufgeführt.
Die Rhapsody in Blue ist eine der bekanntesten Kompositionen des US-amerikanischen Broadwaykomponisten George Gershwin. Das Stück wurde erstmals am 12. Februar 1924 in der Aeolian Hall in New York aufgeführt. Angekündigt wurde das Konzert unter dem Titel An Experiment in Modern Music. Bei der Uraufführung saß Gershwin selbst am Klavier.
Die Rhapsody in Blue ist ein Versuch, die gegensätzlichen Musikstile Jazz und Klassik zu verbinden. Die Melodien des Werkes sind mittlerweile weltberühmt.

 


 

Get Adobe Flash player Bagatelle in a-Moll, WoO 59 "pour Elise"

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elise

 

Komposition von Ludwig van Beethoven aus dem Jahre 1810. Es handelt sich um die Bagatelle in a-Moll, WoO 59.

Das kurze, leicht spielbare Stück gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Werken bei Klavierschülern, denn auch ohne viel technisches Können wird ein ansprechender Gesamteindruck erzielt und ein „echter Beethoven“ zu Gehör gebracht: Die Anforderungen an das Zusammenspiel beider Hände sind gering, das Hauptmotiv wird oft wiederholt, ein langsames Spieltempo schmälert das Ergebnis nicht.

Es gibt einige Theorien zur Identität der Elise, allerdings gilt keine davon als bewiesen. Unter anderem wird vermutet, dass die Komposition ursprünglich Therese Malfatti von Rohrenbach zu Dezza (1792–1851), der Tochter eines Wiener Großhändlers (nach anderen Quellen: eines Arztes), gewidmet war und die Widmung Für Therese trug. Beethoven beabsichtigte 1810, sich mit Therese von Malfatti zu verloben. Die Verlobung kam jedoch nicht zustande.

Es kann als sicher gelten, dass Ludwig Nohl, der das Klavierstück 1865 in Münchner Privatbesitz entdeckte, die Widmung auf dem Autograph der Komposition falsch transkribierte. Das Autograph, das wahrscheinlich über Rudolf Schachner, den Hausfreund Therese von Malfattis nach München kam, ist heute verschollen.

 


 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. April 2010 um 06:11 Uhr